Geschichtliche Chronologie der Reitkunst

Hier ein schöner Überblick über die Geschichte der Reitkunst und deren Entwikclung. Das "Französische Reiten" sehe ich als Wurzel des Ganzen an, aus dem sich die Altcalifornische Reitweise, das Western Reiten,  die Barocke Reitweise und die Akademische Reitweise weiter entwickelten. Die Englisch-Reiter machen es ganz anders.  Während alle anderen die Pferde von "vorne nach hinten" reiten, reiten die Englischreiter ihre Pferde von "hinten nach vorne"...

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XENOPHON

 

Griechenland,

ca. 400 v.Chr.

Beschreibt die Arbeit auf dem Zirkel - sowie durch den Zirkel wechseln und halbe Zirkel abwechselnd mit geraden Linien reiten.


FREDERICO GRISONE

 

Italien

16. Jahrhundert

Trabarbeit zur Verbesserung der Tragkraft. Für bessere Hankenbiegung das Reiten auf dem Zirkel oder an einem Hang.


GEORG ENGELHARD

VON LÖHNEYSEN

 

Deutschland

16. Jahrhundert

Reiten auf Volten, wobei alternativ die Vorhand oder auch die Hinterhand einen kleineren Kreis beschreiben soll.


ANTNOINE DE

PLUVINEL

 

Frankreich,

17. Jahrhundert

Arbeit an der Hand, da sie "den Geist nachsinnig machen und mehr dem Kopf als dem Körper Arbeit machen". Seitwärtstreten unter dem Reiter mit Augenmerk auf das Vorwärts.


WILLIAM CAVENDISH

DUKE OF NEWCASTLE

 

England,

17. Jahrhundert

Übung "Kopf in die Volte". Erstes Kruppeherein! und "Kruppeheraus" auf der Volte.


FRANCOIS ROBICHON

DE LA GUÉRINIÈRE

 

Frankreich,

18. Jahrhundert

Sein Balancesattel macht es möglich, das Pferd mit den Hilfen einzurahmen. Schulterherein auf gerader Linie (allerdings auf 4 Hufschlaglinien!)